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Geotechnische Überwachung – Ganderbachbrücke

Projekt: Geotechnische Überwachung – Ganderbachbrücke
Ort: Pians, Tirol, Österreich

 

Aufgabenstellung
Die Arlbergbahn quert unmittelbar nach dem Bahnhof Pians den Ganderbach. Ein Widerlager der Ganderbachbrücke liegt innerhalb einer aktiven Hangbewegung. Die Hangrutschung führte in der Vergangenheit zu Verschiebungen an den Bauwerksfugen und zu Schäden am Brückenlager und am Gleiskörper. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen zeigten keine anhaltende Wirkung.

Ganderbachbrücke der ÖBB
Ganderbachbrücke der ÖBB
Verschiebung der Brückenfuge
Verschiebung der Brückenfuge

Lösung
Zur Sicherung der Brücke wurde der Hang in einer ersten Ausbaustufe mit Ankerbalken und vorgespannten Dauerankern stabilisiert. Langzeitbeobachtungen sollen Auskunft darüber geben, ob diese Maßnahmen für die Stabilisierung der Rutschung ausreichend waren.

Gefährdeter Hang nach der Stabilisierung
Gefährdeter Hang nach der Stabilisierung
Messstation mit Ankerkraftmessdose
Messstation mit Ankerkraftmessdose

Ausführung
Die gesamte Überwachung des gefährdeten Hanges erfolgt vollautomatisch. Stündlich werden die Messwerte der unterschiedlichen Sensoren (Ankerkraftmessdosen, Extensometer, Pegelmesssonden) erfasst und gespeichert. Diese kontinuierliche Überwachung erlaubt zuverlässig Aussagen über die Stabilität beziehungsweise Bewegungen des Hanges. Sämtliche Daten der Messstation können bequem mittels GSM-Verbindung abgerufen und vom Büro aus analysiert werden.

Download Projektreferenz

Pians_200308.pdf

Den Standort des Messsystems anzeigen.

Einsatz von MetWin zur grafischen Messdatendarstellung und Analyse.


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