Mit dem Lawinenmast werden Sprengladungen am Seil hängend ausgeworfen, welche über der Schneedecke detonieren. Damit wird ein Abgleiten der Wurfladung im steilen Gebiet verhindert und die Wirkung der Detonation optimal ausgenützt.
Die Anlage ist eine Ergänzung des Lawinenwächters® und wird mit der gleichen Steuerung bedient und den selben verrottbaren Wurfladungen bestückt.
Oberhalb der Anrisszone
Der Mast mit 25° Neigung wird oberhalb der Anrisszone montiert, ist begehbar und besitzt sämtliche notwendigen Arbeits- und Aufstiegshilfen. Der Kopfteil besteht aus Podest, Schutzkasten und Steuerschrank. Im Schutzkasten sind 10 Sprengladungen mit Treibladung und 2.8 kg Lawinensprengstoff montiert. Neben jeder Sprengladung sind die Spulen mit den Absenkschnüren befestigt, welche an die Ladungen angebunden werden.
Ein Mast, zwei Sprengpunkte
Durch das Absenken der Ladung an der Leine wird der Sprengpunkt unterhalb des Mastes getroffen. Mit dem Auswerfen einer nicht angebundenen Sprengladung wird ein zweiter, weiter entfernter Sprengpunkt erreicht. Mit diesem System erweitert sich der Einsatzbereich entscheidend.


